Was ist Psychosynthese?

    Die Psychosynthese wurde anfangs des 20. Jahrhunderts vom italienischen Psychiater Dr. Roberto Assagioli entwickelt.
    Assagioli geht in seinem Modell der Psychosynthese davon aus, dass der Mensch aus der Tiefe seines Wesens nach Ganzheit, nach Selbstverwirklichung, nach Einheit, nach Liebe, Lebensfreude und nach einem tieferen Sinn im Leben strebt.
    Die Psychosynthese ist auf die Verwirklichung der vielfältigen Möglichkeiten, des Potenzials in jedem Menschen ausgerichtet. Bisher unbekannte und noch nicht entwickelte Qualitäten können erkannt und gefördert werden.
    Mit klaren und einfach zu praktizierenden Methoden kann der oder die Einzelne lernen, mit Prägungen sowie mit inneren und äusseren Konflikten sinnvoll umzugehen. Die kreativen und intuitiven Kräfte können entfaltet, der Wille gestärkt und die Liebesfähigkeit sowie die Lebensfreude vertieft werden.

    Diese ganzheitliche Betrachtung des Menschen unter Einbeziehung intuitiver und inspirativer Kräfte aus dem Überbewußten nannte Assagioli Psychosynthese. “Synthese” bedeutet das Zusammenfügen der Teile oder Elemente, um ein Ganzes zu bilden.
    Ziel ist, die Selbstheilungskräfte zu unterstützen und den ursprünglichen Wesenskern zu entdecken.